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Grammatik · Strukturen

Die Modalverben

Formel: can, could, will, would, shall, should, may, might, must

B1

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Kurze Antwort

Modalverben sind Hilfsverben, die die Bedeutung des Hauptverbs verändern. Die 9 Modalverben: can, could, will, would, shall, should, may, might, must. Gemeinsame Merkmale: unveränderlich (kein -s in der 3. Person), gefolgt von der Grundform ohne to, kein Hilfsverb für Frage/Verneinung nötig.

Die 5 wichtigsten Verwendungen

1. Can / could: Fähigkeit, Erlaubnis

„I can swim. Could you help me?“

Can = Gegenwart. Could = Vergangenheit oder höfliches Conditional.

2. Will / would: Zukunft, Conditional

„I'll come tomorrow. I would love to.“

Will = Zukunft. Would = Conditional.

3. Shall / should: Vorschlag, Rat

„Shall we go? You should rest.“

Shall = Vorschlag. Should = Rat.

4. May / might: Möglichkeit

„It may rain. It might rain.“

May = wahrscheinlicher. Might = weniger wahrscheinlich.

5. Must: Pflicht, Gewissheit

„You must wear a uniform. He must be tired.“

Starke Pflicht oder logische Gewissheit.

Diese Fallen solltest du vermeiden

1. will = „wollen"? Nein! ❌

Von den 9 Modalverben ist will der tückischste falsche Freund: Es sieht aus wie das deutsche wollen, bedeutet aber „werden" (Zukunft). He will help you heißt „Er wird dir helfen", nicht „Er will dir helfen". Für „wollen" brauchst du want to.

2. mustn't ≠ „nicht müssen"

Größte Falle bei den Modalverben: mustn't = Verbot (du darfst nicht). „nicht müssen" = keine Pflicht (du musst nicht, kannst aber). Übersetze „nicht müssen" mit don't have to, nicht mit mustn't: You mustn't come if you're tired ❌ für „du musst nicht kommen", richtig ist You don't have to come.

3. Modalverben brauchen kein to

Wie im Deutschen (ich kann schwimmen, kein „zu") stehen englische Modalverben direkt vor der Grundform, ohne to: I can swim, You must go. Ausnahme: ought to (selten benutzt) behält das to.

Die Modalverben im Lehrplan

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Häufige Fragen

Was sind die Modalverben im Englischen?+

Die 9 Modalverben: can, could, will, would, shall, should, may, might, must. Sie drücken Fähigkeit, Erlaubnis, Zukunft, Möglichkeit oder Pflicht aus.

Bekommen Modalverben ein -s in der 3. Person?+

Nein. Modalverben sind unveränderlich: she can (nicht she cans), he must (nicht he musts). Das passt gut zum Deutschen: Auch dort ist die 3. Person Singular der Modalverben (er kann, er muss) nicht regelmäßig markiert.

Braucht man to nach einem Modalverb?+

Nein, Modalverben stehen direkt vor der Grundform (Infinitiv ohne to). I can swim ✓ / I can to swim ✗. Genau wie im Deutschen (ich kann schwimmen, kein „zu"). Ausnahme: ought to (selten) behält das to.

Was bedeutet mustn't wirklich?+

Mustn't = Verbot, etwas ist NICHT erlaubt (You mustn't smoke here = Rauchen ist hier verboten). Für „du musst nicht" (= keine Pflicht) brauchst du don't have to: You don't have to come (du musst nicht kommen, kannst aber). Verwechsle die beiden nicht — sie bedeuten fast das Gegenteil.

Was ist die Vergangenheitsform der Modalverben?+

Manche Modalverben haben eine Vergangenheitsform: can → could, will → would, shall → should, may → might. Must hat keine Vergangenheit: Man benutzt had to. Für die fernere Vergangenheit: Modalverb + have + V-en: could have, should have.

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