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Working lives: Child labour

Episode der Serie Look Closer

GER: B1
In dieser Episode
  • Deutsche Übersetzung
  • Bebilderte Diashow (53 Bilder)
  • Glossar (12 Wörter)
  • Verständnisquiz (10 Fragen)
  • 9 landeskundliche Hinweise
Material freischaltenIm Abonnement enthalten
Ausschnitt · 30 Sek.
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Ausschnitt: die ersten 30 Sekunden der Episode. Die ganze Episode dauert 1 Min. 53 Sek.

Die Episode

In 1908, Lewis Hine photographed Sadie Pfeifer, a small girl at work in a South Carolina cotton mill, and his child labour photos helped change American laws.

Arbeitsblätter zur Episode (2)

  • Arbeitsblatt für Schülerinnen und Schüler In Ihrem Lehrkraft-Konto
  • Blatt für Lehrkräfte In Ihrem Lehrkraft-Konto

Pädagogischer Leitfaden

Ziel & Inhalt

Diese Look-Closer-Folge (Miniserie Working lives, Folge 101) ist ein kurzer Dokumentarfilm über Kinderarbeit in den USA vor hundert Jahren, erzählt anhand der Fotos von Lewis Hine. Sie beginnt mit seinem Foto von Sadie Pfeifer, die 1908 in einer Baumwollspinnerei in South Carolina arbeitete: Sie war etwa einen Meter zwanzig groß und arbeitete dort bereits seit sechs Monaten. Hine war früher Lehrer und glaubte, dass ein Foto die Denkweise der Menschen verändern kann. Er arbeitete für das National Child Labor Committee, eine Organisation, die die Kinderarbeit beenden wollte; das Skript erklärt Kinderarbeit als Arbeit von Kindern, die ihrer Gesundheit schadet oder sie vom Schulbesuch abhält. Weil die Fabrikbesitzer keinen Fotografen hereinlassen wollten, griff er zur List: Er gab sich als Brandschutzinspektor aus oder behauptete, Bibeln oder Postkarten zu verkaufen, und man erzählt, dass er die Kinder an den Knöpfen seiner Jacke maß. Zwischen 1908 und 1924 machte er Tausende von Fotos; mehr als fünftausend werden heute in der Library of Congress aufbewahrt. Seine Fotos wurden in Zeitschriften gedruckt und in Ausstellungen gezeigt, die Gesetze änderten sich langsam, und 1938 legte ein landesweites Gesetz fest, dass die meisten Kinder unter sechzehn Jahren nicht in Fabriken arbeiten durften. Die Erzählung steht im Simple Past, mit used to und dem Passiv (were printed, are kept); ein Grammatikpunkt wird nicht unterrichtet. Es ist eine Folge zum Hörverstehen: Die Lernenden hören zu und beantworten dann die 10 Fragen in der App, 7 zu Fakten und 3 zum Wortschatz (child labour, fire inspector und the Library of Congress). Das Studienthema ist der Wandel der Arbeit: Berufe und Arbeitskräfte vor hundert Jahren.

Material & Voraussetzungen

Der Ordner enthält das Audio, die Diashow und das Skript; es gibt keinen Unterrichtsplan. Das Paket für Lernende und das Paket für die Lehrkraft (mit hervorgehobenen Antworten) sind jeweils eine A4-Seite mit dem Text, drei Bildern (Lewis Hines Foto von Sadie Pfeifer an ihrer Spinnmaschine, sein Foto von jungen Kohlesortierern aus einem Kohlebergwerk in Pennsylvania, eine Zeichnung von Hine neben einem Mädchen, dessen Kopf bis zu seinen Jackenknöpfen reicht), den Schlüsselwörtern und den 10 Fragen; dazu gehören ein Arbeitsblatt für Lernende und ein Blatt für die Lehrkraft mit Lösungen. Der Text endet mit einer offenen Frage (Think about it: Why do you think photos changed people's minds more than words?). Die Lernenden sollten das Simple Past gebräuchlicher Verben kennen und Daten und große Zahlen lesen können. Die Schlüsselwörter im Paket erklären die neuen Wörter (cotton mill, photographer, child labour, harm, health, trick, fire inspector, measure).

Lehrplanbezug

Mit dem Tag c4-school-and-society („Schule und Gesellschaft“) versehen, Cycle 4 (3e). Die Folge zielt auf das GER-Niveau B1- ab.

Mögliche Anpassungen

  • Schwächere Niveaus: Bieten Sie ein abschnittsweises Hören und ergänzende visuelle Hilfen an.
  • Fortgeschrittene Niveaus: Regen Sie eine mündliche Zusammenfassung und eine Diskussion auf Englisch zum Thema an.
  • Große Gruppen: Organisieren Sie eine Gruppenarbeit mit unterschiedlichen Rollen.